Archive for category Nach Herausforderungen..

Einladung: Präsentation Regionaler Innovationen

Posted by on Dienstag, 25 Januar, 2011

Morgen: Kräne aus Bambus? Praxisbeispiele von Heute
Ergebnisse aus dem Seminar Regionale Innovationen
Vorstellung Regionaler Innovationen aus Berlin/Brandenburg

Wir werden keinen Eberswalder Kran der neuen Generation aus nachwachsenden Rohstoffen vorstellen – aber Fahrräder werden heute in Berlin schon aus Bambus gebaut! An diesem Abend werden fünf Praxisbeispiele regionaler Innovationen aus dem Raum Berlin/Brandenburg vorgestellt, die weder von Firmen noch von Forschungseinrichtungen stammen, sondern von verschiedenen Akteuren aus der Region.
Im Rahmen des Seminars Regionale Innovationen an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde (FH) wurde nach zukunftsfähigen Innovationen aus der Region recherchiert, und mit Hilfe von Wissensmanagementmethoden Erfahrungen aus diesen Projekten zusammengetragen, analysiert und aufgearbeitet. Im letzten Schritt werden diese Erfahrungsreports im Internet und durch diese Veranstaltung der Öffentlichkeit vorgestellt.

Nach einer Kurzverstellung des Seminars, der Methode und der Innovationen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit den Austausch zu einzelnen Projekten zu vertiefen und in einem angenehmen Rahmen sich gegenseitig zu vernetzen.

1.2.2010 17:oo-19:oo Uhr
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
Waldcampus, Raum 11.114

Seminar verpasst und Student/in in Eberswalde? Noch sind Plätze frei für das Sommersemester 2011.

Ökologisches Wohnprojekt Lichte Weiten in Berlin: 75% weniger Verbrauch

Posted by on Dienstag, 9 November, 2010

Foto: Ruth BergmannWie kann der Ressourcenverbrauch massiv reduziert werden und gleichzeitig ein hoher Lebensstandard gewährleistet werden? Wie kann man alte Bausubstanz nutzen, und gleichzeitig mit ca. 75% weniger Wasser, Abwasser, Wärme, Strom, Müll und Baumaterialien auskommen und dabei gemeinschaftliches Wohnen in einer anonymen Großstadt realisieren?

Im Rahmen des Wohnprojektes Lichte Weiten in Berlin wurden diese Herausforderungen angenommen. Seit Dezember 2008 wird das sanierte Haus mit vier Generationen bewohnt.

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NaturErlebnisBad Rodewald

Posted by on Donnerstag, 4 November, 2010

Bad mit Steinen, Schwimmplattform, im Hintergrunf Felder und die Rodewalder KircheQuelle: freibad-rodewald.deAm Anfang des 21. Jahrhunderts stand der kleine Ort Rodewald in Niedersachsen vor einer großen Herausforderung.  Das seit über 30 Jahren funktionierende (herkömmliche) Freibad verlangte dringend eine gründliche  Sanierung, sonst würde das Bad geschlossen werden. Die Betriebskosten waren auch eine zu große Last für das kleine Dorf.

Die engagierten Einwohner fanden eine Lösung. Sie gründeten den Förderverein Freibad Rodewald e.V., um das alte Freibad in ein neues Naturbad gemeinschaftlich umzubauen.

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Riace, das Dorf der Flüchtlinge

Posted by on Donnerstag, 14 Oktober, 2010

Viele Orte in Brandenburg und Mecklenburg stehen kurz vor dem Aussterben: Die junge Bevölkerung wandert ab, die leerstehenden Häuser fallen nach und nach zusammen. Eine Problem, dass auch in anderen Ländern Europas besteht. Im süditalienischen Riace wurde versucht mit der Hilfe von Flüchtlingen den Ort wieder zum Leben zu erwecken. Matthias Fersterer stellt diese soziale Innovation vor:

Am südlichen Rand des italienischen Stiefels, gewissermaßen am Bogen des Großzehenballens, liegt das Dorf Riace.

Hort der Ankunft – Riace, das Dorf der Flüchtlinge

von Matthias Fersterer erschienen in Zeitschrift OYA 04/2010

Das süditalienische Dorf Riace litt unter starker Abwanderung. Da hieß der Bürgermeister ankommende Flüchtlinge willkommen. Inzwischen hat sich der Ort zu einer Oase des Miteinanders gewandelt.

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Urban & mobil: Der Prinzessinnengarten Berlin

Posted by on Montag, 4 Oktober, 2010

Auf einer ca. 6000 qm großen Brachfläche in Kreuzberg ist im Juni letzten Jahres ein urbaner Gemüse- und Kräutergarten entstanden. Das Nachbarschaftsprojekt hat sich zu einem Treffpunkt entwickelt, bei dem nicht nur gegärtnert wird, sondern auch zusammen Mahlzeiten zubereitet werden.

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Dorfladen – Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum

Posted by on Donnerstag, 23 September, 2010

Der Lebensmittelhandel zieht sich infolge der Landflucht aus dem Land zurück. Immer mehr Dörfer verlieren deshalb eine wohnortnahe Einkaufsmöglichkeit. Dadurch sind viele Dörfer mit dem Problem der Nahversorgung konfrontiert. Um dieser Tendenz gegenzusteuern, schaffen sich  die Bewohner eigene Geschäfte. In den letzten Jahren sind vielerorts Bürgergesellschaften entstanden, die einen Dorfladen betreiben und die Einkaufsmöglichkeiten im ländlichen Raum vor Ort sichern.

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Growtainer

Posted by on Dienstag, 21 September, 2010

Bio-Lebensmittel sind in. Growtrainer bietet eine Möglichkeit, selbst, einfach und überall reines Bio-Gemüse anzubauen. Städter aufgepasst: Dieser Ansatz ist besonders interessant, wenn kaum Raum für einen eigenen Garten zur Verfügung steht.

Aktualisiert am 18.4.2011: Growtainer minimal

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Havelblüte – Vorstellung einer Regionalwährung

Posted by on Mittwoch, 8 September, 2010

Symbol von Havelblüten-Schein

In vielen Regionen Deutschlands werden Regionalwährungen als Ergänzung vom Euro verwendet.  Da der Staat über das Geldmonopol verfügt, handelt  es sich hier aus juristischer Perspektive hauptsächlich um Gutscheinsysteme. Havelblüte ist das Regionalgeld für Potsdam und Umgebung. Das Ziel des im Juni 2006  gegründeten Projektes ist eine Verbesserung der lokalen Wirtschaftslage und Unterstützung der lokalen kleinen und mittelständischen Unternehmen, deren Existenz durch die Globalisierung der Produktion nicht selten bedroht wird.

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Energieautarke Gemeinde Feldheim (Brandenburg)

Posted by on Dienstag, 31 August, 2010

Nach und nach entstehen in verschiedenen Regionen energieautarke Orte, die jedoch kaum bekannt sind. Auch die Gemeinde Feldheim (der Ortsteil der Stadt Treuenbrietzen) in Brandenburg ist bereits energieautark, zumindest was die Strom- und Wärmeversorgung anbelangt.  Die Gemeinde mit 145 Einwohnern und verschiedenen Betrieben versorgt sich selbst und zwar mit Energiepreisen, die 10 bis 20% unter dem preisgünstigsten Anbieter liegen.

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Prinzip: Peerproduktion

Posted by on Dienstag, 10 August, 2010

Wie man nützliche Dinge herstellt – freiwillig und ohne Boss

von Christian Siefkes erschienen in der Zeitschrift  OYA 03/2010

Wer den Begriff »Peer-Produktion« in eine Diskussionsrunde einbringt, erntet meist fragende Gesichter. Was soll das sein? Christian Siefkes klärt auf und zeigt das Potenzial dieses Wirtschaftsmodells.

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